Wohnen und Stadt

Serielles Bauen

Seit vielen Jahren werden in Deutschland zu wenige bezahlbare Mietwohnungen gebaut. In den Ballungszentren herrscht deshalb mittlerweile ein enormer Nachfragedruck. Spürbare Engpässe und deutliche Mietsteigerungen sind vielerorts die Folge. Insbesondere Haushalte mit niedrigen, aber zunehmend auch diejenigen mit mittleren Einkommen haben Schwierigkeiten, eine für sie bezahlbare Wohnung zu finden.

Pro Jahr werden 80.000 zusätzliche Mietwohnungen im geförderten Bereich und rund 60.000 Mietwohnungen im bezahlbaren Segment benötigt. Das Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen hat sich in den letzten Jahren intensiv mit der Frage auseinandergesetzt, wie der Wohnungsknappheit gerade in den Ballungszentren und an Hochschulstandorten begegnet werden kann. Ein wichtiges Ziel des Aktionsprogramms zur Intensivierung des Wohnungsbaus ist es, "serielles Bauen für ansprechenden und günstigen Wohnraum zu forcieren". Mithilfe serieller und modularer Bauweisen sollen Kosten- und Zeitvorteile erzielt werden, so ein Ergebnis der Baukostensenkungskommission.

Seriell gefertigte Wohnbauten können als Teillösung für das Problem des Wohnraummangels in deutschen Großstädten dienen. Ihre schnelle Realisierung kann zur Entlastung angespannter Märkte beitragen. Dabei wird der serielle Wohnungsbau von heute nicht die "Platte von morgen" sein. Es wird großer Wert auf eine hohe architektonische und städtebauliche Qualität und die Berücksichtigung baukultureller Belange gelegt. Die Wohnbauten sollen dabei so flexibel sein, dass sie an unterschiedliche Standortbedingungen angepasst werden können.

Schnell, kostengünstig und in hoher Qualität bauen. Das bietet der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW mit seiner ersten branchenweiten Rahmenvereinbarung für seriellen und modularen Wohnungsbau. Wohnungsunternehmen können quasi aus dem Katalog aus neun ausgewählten, zukunftsweisenden Wohnungsbau-Konzepten auswählen. Den Katalog sowie weitere Infos finden Sie hier:    

Titelseite Broschuere Serielles Bauen oeffentlich
 Broschüre Angebote - Überblick
 Juli 2018
4.49 MB

 

Titelseite Flyer Serielles Bauen ohne Rahmenvereinbarung 
 Flyer eingereichte Konzepte
 September 2018
4.76 MB

pdfFunktionale Leistungsbeschreibung2.68 MB

pdfFactsheet 147.92 kB

pdfPressemitteilung zum Download248.5 kB

pdfPraesentation zur Pressekonferenz am 29.5. zum Download2.4 MB

Mehr Informationen finden Sie in den folgenden Artikeln zum Download:

>>

Köln/Berlin – Schnellen und kostengünstigen Wohnungsbau in hoher Qualität – das bietet der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW mit seiner wegweisenden Rahmenvereinbarung für serielles und modulares Bauen. Am 21. Februar 2019 wurde die Wohnungswirtschaft dafür in Köln mit dem immobilienmanager Award in der Kategorie 'Projektentwicklung Neubau' ausgezeichnet. 

im award 2019

Fotos: Steffen Hauser/immobilienmanager

>>

  • Wohnungsbau-Konzepte aus GdW-Rahmenvereinbarung sind wichtiger Baustein für das zügige Schaffen von mehr bezahlbarem Wohnraum

Berlin/Idstein – Wie schnelleres und kostengünstigeres Bauen in hoher Qualität funktioniert, zeigen neue Bauprojekte der Wohnungswirtschaft: Derzeit entsteht im hessischen Idstein (Taunus) der erste Wohnungsbau auf Grundlage der neuen Rahmenvereinbarung für serielles und modulares Bauen, die der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW im vergangenen Jahr gemeinsam mit dem Bundesbauministerium, der Deutschen Bauindustrie und der Bundesarchitektenkammer ins Leben gerufen hat. Die Kommunale Wohnungsbau GmbH Rheingau-Taunus (kwb) errichtet in einem Wohnquartier in Idstein im Zuge der Nachverdichtung neun Wohneinheiten, weitere zehn Wohneinheiten sind an anderer Stelle in Planung. Die Projekte sind Teil einer größer angelegten Wohnraumoffensive in der Region, bei der die kwb insgesamt fast 200 neue Sozialwohnungen schafft.  

02 Foto 1 Modul Produktionsstrasse Lechner Group c kwb02 Foto 3 Modul Verladung Lechner Group kwb kwb02 Foto 4 Modul Anlieferung Lechner Group kwb kwb

Bilderstrecke vom Bau des ersten Projekts in Idstein (Taunus) zum Download (Alle Fotos: © kwb) 

>>

Serielles Bauen: Europaweiter Wettbewerb liefert zukunftsweisende Konzepte für schnellen, kostengünstigen Wohnungsbau in hoher Qualität

  • Wohnungswirtschaft hat Rahmenvereinbarung für neun serielle und modulare Wohnungsbaukonzepte unterzeichnet
  • gemeinsam mit Bundesbauministerium, Bauindustrie und Architekten soll der Bau preisgünstiger Wohnungen in hoher Qualität beschleunigt werden
  • Politik muss passende Rahmenbedingungen schaffen: Grundstücksvergabe vereinfachen und beschleunigen, bundesweite Typengenehmigung schaffen

Die Ergebnisse des ersten europaweiten Ausschreibungsverfahrens für serielles und modulares Bauen stehen fest. Neun Bieter erhielten am 29. Mai 2018 in Berlin den Zuschlag für ihre innovativen Wohnungsbaukonzepte, aus denen Mitgliedsunternehmen des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW ab sofort auswählen können. Dazu hat der GdW als Initiator der Ausschreibung im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Bundesbauministerium, dem Hauptverband der Bauindustrie und der Bundesarchitektenkammer eine Rahmenvereinbarung unterzeichnet.

>>

Energiesprong saniertesMFH NL TilburgDas neuartige, aus den Niederlanden stammende Sanierungskonzept „Energiesprong“ setzt auf Digitalisierung, standardisierte Prozesse und vorgefertigte Bauelemente, um einen klimaneutralen Energiestandard zu erschwinglichen Kosten zu realisieren. Ziel ist eine architektonisch hochwertige energetische Sanierung, die dank eines innovativen Finanzierungskonzepts warmmietenneutral umsetzbar ist. In Deutschland wird dieser Sanierungsansatz von der Deutschen Energieagentur GmbH (dena) mit Unterstützung des GdW und gefördert durch das BMWi in die Breite getragen.

>>

Der Schlüssel für mehr kostengünstigen Wohnraum in unseren Städten

serielles bauenDas Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen hat sich in den letzten Jahren intensiv mit der Frage auseinandergesetzt, wie der Wohnungsknappheit gerade in den Ballungszentren und an Hochschulstandorten begegnet werden kann. Anlässlich der Vorstellung der Ergebnisse des Bündnisprozesses hat die Bundesbauministerin Ende 2015 die Wohnungsbau-Offensive mit einem 10-Punkte-Programm vorgestellt. Die Wohnungsbau-Offensive stellt ein Aktionsprogramm zur Intensivierung des Wohnungsbaus dar. Ein Bestandteil der Wohnungsbau-Offensive war die Forcierung des seriellen und modularen Wohnungsbaus mit dem Ziel, die Baukosten zu verringern und die Bauzeiten zu verkürzen.

>>

Ansprechpartner zum Thema

Viehrig ma

Fabian Viehrig

Tel.: 030 82403-173

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!