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Integrationspreis 2017

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  • 12 herausragende Integrationsprojekte auf der Shortlist
  • Juryvorsitzender Mitri Sirin lobt großes Engagement in ganz Deutschland

Berlin/Hamburg – Unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zeichnet der "Integrationspreis 2017" hervorragende Projekte aus, die dazu beitragen, in den Wohnquartieren lebendige Nachbarschaften zu erhalten, Ausgrenzung zu vermeiden und Integration zu unterstützen. Eine 11-köpfige Fachjury hat unter dem Vorsitz des ZDF-Fernsehmoderators Mitri Sirin aus dem großen Feld der qualitätsvollen Bewerbungen die besten Projekte ausgewählt. Zwei von ihnen wurden am 13. Juni in Hamburg mit dem Integrationspreis in den Kategorien "Nachbarschaften" und "Netzwerke" prämiert. Insgesamt hatten es 12 Projekte auf die Nominierungsliste geschafft.

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Die Hauptjury um den Vorsitzenden Mitri Sirin (ZDF)Berlin – Der "Integrationspreis 2017" zeichnet hervorragende Projekte aus, die in den Wohnquartieren Voraussetzungen dafür schaffen, dass lebendige Nachbarschaften erhalten, Ausgrenzung vermieden und Integration unterstützt wird. Die 11-köpfige Fachjury hat unter dem Vorsitz des ZDF-Fernsehmoderators Mitri Sirin jetzt aus dem großen Feld der qualitätsvollen Bewerbungen die besten Projekte ausgewählt. Die Jury war beeindruckt von der Qualität und Vielfalt der vielen eingereichten Projekte.

"Die Auswahl ist uns nicht leichtgefallen. Die eingereichten Projekte und Initiativen sind hervorragende Beispiele dafür, wie Konflikten innerhalb von Nachbarschaften begegnet werden kann. So kann Integration gelingen!", so die Einschätzung des Juryvorsitzenden Mitri Sirin.

12 vorbildliche Projekte in zwei Kategorien haben es nun auf die Nominierungsliste geschafft. Wer den Integrationspreis in den beiden Kategorien 'Netzwerk' und 'Nachbarschaft' mit nach Hause nehmen darf, wird auf der Preisverleihung am 13. Juni 2017 in Hamburg bekannt gegeben.

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Christina Schwarzer MdB CDU"12 herausragende Projekte, die sich für Integration, Zusammenhalt und die Menschen in ihrer Umgebung einsetzen. Ich bin stolz, dass das Projekt "Tauchen im Schulsportunterricht" der Neuköllner Kepler-Schule dabei ist. Seit 1993 bildet die Schule in der Köllnischen Heide Schüler ab der 7.Klasse nach den Richtlinien des Verbandes Europäischer Sporttaucher (VEST) und der CMAS Germany aus. Sie erhalten einen spannenden Einblick in die Unterwasserwelt. Dabei ist für die allermeisten die Grundvoraussetzung gleich: Das Tauchen ist für sie eine neue Erfahrung. Egal ob Jungen oder Mädchen, bessere oder schwächere Schüler, Jugendliche mit oder ohne Migrationshintergrund: Beim Tauchen machen alle dieselben Erfahrungen und teilen spannende Erlebnisse."

Christina Schwarzer, CDU-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Berlin-Neukölln, zur Nominierung des Projekts "Tauchen im Schulsportunterricht" der Kepler-Schule, Berlin-Neukölln, für den Integrationspreis 2017 in der Kategorie "Nachbarschaften"

Foto: Anne Hoffmann

2012 Gabriele Hiller Ohm Kuppel"Bereits 2013 hat sich in Berkenthin eine Gruppe von ehrenamtlich Engagierten zusammengefunden, die früh erkannt hat, wie groß und wichtig die Aufgabe ist, Menschen, die in großer Not zu uns geflüchtet sind, zu integrieren. Der ‚Runde Tisch Berkenthin‘ sorgt in großem Maße mit dafür, den bei uns ankommenden Menschen den Start in unsere Gesellschaft zu vereinfachen, u. a. mit direkten Hilfestellungen für Geflüchtete im Alltag. Beeindruckend ist, wie es der Initiative gelungen ist, Mitbürgerinnen und Mitbürger für die ehrenamtliche Arbeit zu begeistern. In ganz besonderem Maße wird in Berkenthin das gegenseitige Kennerlernen von Einheimischen und Geflüchteten gefördert und damit eine einzigartige positive Willkommenskultur geschaffen. Im Frühjahr habe ich gerne beim monatlichen gemeinsamen Kochen ‚Berkenthin isst international‘ mit Geflüchteten und Einheimischen mitgemacht – ein tolles Angebot, dass Menschen zusammenbringt. Ich danke allen Engagierten von Herzen für die vorbildliche Arbeit, die in Berkenthin ehrenamtlich geleistet wird und freue mich sehr über die Nominierung für den Integrationspreis 2017 – ich drücke fest die Daumen!"

Gabriele Hiller-Ohm, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Lübeck, zur Nominierung des Projekts "Willkommenskultur über Ortsgrenzen hinweg in Berkenthin" des Runden Tisches für Willkommenskultur und Gemeinde Berkenthin für den Integrationspreis 2017 in der Kategorie "Netzwerke"

Foto: Gabriele Hiller-Ohm

Karsten Moering Portrait"Staat und Kommunen können Vieles leisten, das man für Geld kaufen kann. Sie können die Hülle bereitstellen für Unterkunft, für Verpflegung, für Gesundheitsdienste, für Sprachkurse. Aber ohne Inhalt bleibt die Hülle eine tote Hülle. Für das Leben drinnen, für die Kontakte in die Nachbarschaft, für die Orientierung im neuen Lebensraum, für das Heimisch werden, kurz für alles das, was man mit dem Begriff ‚Integration‘ verbinden kann, dafür braucht es mehr. Für dieses ‚Mehr‘ arbeitet der Verein Pro Humanitate mit seinem Projekt ‚Pro Wohnen international‘. Es ist nur eine von zahlreichen Aktivitäten die der Verein seit vielen Jahren mit ausdauerndem Engagement betreibt. Eine neue Heimat schaffen für Kinder und Jugendliche, die ihre alte Heimat verloren haben, ihnen beim Finden der neuen Heimat zu helfen, das ist wahrlich eine lohnende und lobenswerte Arbeit, für die wir alle nur dankbar sein können."

Karsten Möring, CDU-Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Köln I, zur Nominierung des Projekts "Pro wohnen international in Köln" des Internationalen Vereins für Frieden und Gerechtigkeit – Pro Humanitate e.V. für den Integrationspreis 2017 in der Kategorie "Netzwerke"

Foto: www.karsten-moering.de