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Köln/Berlin – Schnellen und kostengünstigen Wohnungsbau in hoher Qualität – das bietet der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW mit seiner wegweisenden Rahmenvereinbarung für serielles und modulares Bauen. Am 21. Februar 2019 wurde die Wohnungswirtschaft dafür in Köln mit dem immobilienmanager Award in der Kategorie 'Projektentwicklung Neubau' ausgezeichnet. 

im award 2019 

Fotos: Steffen Hauser/immobilienmanager

Gemeinsam mit der Deutschen Bauindustrie, der Bundesarchitektenkammer und dem Bundesbauministerium hat der GdW 2018 in einem erstmalig durchgeführten europaweiten Ausschreibungsverfahren neun zukunftsweisende Angebote des seriellen und modularen Wohnungsbaus ausgewählt. Wohnungsunternehmen in ganz Deutschland können Wohnungsneubauprojekte quasi "aus dem Katalog" auswählen und profitieren von einer enormen Zeitersparnis, da Teile der Projektausschreibung und -vergabe sowie der Planung bereits erledigt sind. Sowohl Bauherren als auch Nachbarn in bestehenden Wohnquartieren haben die Vorteile deutlich kürzerer Baustellenzeiten, da vorgefertigte Wohnmodule und Bauteile in wenigen Tagen angeliefert, nach dem "Lego-Prinzip" aufeinandergestapelt und miteinander verbunden werden. Das fertige Wohngebäude steht dem klassischen Wohnungsbau in seiner Qualität in nichts nach, optisch fügt es sich optimal in das Quartier ein. Nach Fertigstellung ist dem Gebäude die Modulbauweise nicht anzusehen und auch die Bewohner spüren keinen Unterschied. Wohnungsunternehmen kommt dabei auch insbesondere der für fünf Jahre stabile Festpreis der Rahmenvereinbarung zu Gute. So wird verhindert, dass sich Bauprojekte angesichts stark ausgelasteter Baukapazitäten und ohnehin immer längerer Bauzeiten während ihrer Realisierung immer weiter verteuern.

Preistraeger im Award 2019

Titelseite Serielles Bauen"Mit unserer GdW-Rahmenvereinbarung liefern wir passgenaue Lösungen, damit Wohnungsbau schneller, kostengünstiger und in hoher Qualität umgesetzt werden kann", erklärte Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW. "Unsere neun ausgewählten Konzepte für seriellen und modularen Wohnungsbau sind damit ein wichtiger Baustein für mehr bezahlbaren und zeitgemäßen Wohnraum – sozusagen Haute Couture vom Band." Der GdW-Chef appellierte an die Politik, die passenden Rahmenbedingungen für eine schnellere bundesweite Realisierung der innovativen Wohnungsbaukonzepte zu schaffen: "Wir brauchen in Deutschland eine vereinfachte und beschleunigte Grundstücksvergabe sowie eine bundesweit einheitliche Typenbaugenehmigung. Außerdem müssen alle Anforderungen an das Bauen – ob gesetzliche oder technische Normen – auf den Prüfstand und einer Kostenberechnung unterzogen werden. Dabei muss der gesamte Lebenszyklus eines Gebäudes mit einbezogen werden und letztlich konkret aufgezeigt werden, welche finanzielle Belastung die Flut an Normen beim Bauen in Deutschland bedeutet."  

Hier finden Sie alle Infos rund um das GdW-Projekt serielles und modulares Bauen.

Weitere Infos zur Preisverleihung finden Sie hier. 

Der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen vertritt als größter deutscher Branchendachverband bundesweit und auf europäischer Ebene rund 3.000 kommunale, genossenschaftliche, kirchliche, privatwirtschaftliche, landes- und bundeseigene Wohnungsunternehmen. Sie bewirtschaften rd. 6 Mio. Wohnungen, in denen über 13 Mio. Menschen wohnen. Der GdW repräsentiert damit Wohnungsunternehmen, die fast 30 Prozent aller Mietwohnungen in Deutschland bewirtschaften.

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