Pressecenter

Pressemeldungen

Aktuelle Pressemitteilungen und Informationen rund um die Wohnungs- und Immobilienbranche.

  • Maßnahmen gegen angespannte Wohnungsmärkte müssen im Vordergrund stehen

Berlin – "Die Verlängerung der Mietpreisbremse bis Ende 2025 zeigt vor allem eines: Die in den letzten Jahren getroffenen Maßnahmen für mehr bezahlbaren Wohnraum in Deutschland waren in großer Breite bei weitem nicht ausreichend. Damit stellen sich die Beteiligten letztlich selber ein schlechtes Zeugnis aus", erklärte Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW, zum heutigen Beschluss des Deutschen Bundestages, die Mietpreisbremse um weitere fünf Jahre zu verlängern.

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Berlin – Bezahlbares Wohnen ist in der Wirtschaft ein häufig noch unterschätzter Standortfaktor. Fakt ist aber: In Zeiten von wachsendem Wohnungs- und Fachkräftemangel müssen Unternehmen die Themen Wohnen und Arbeiten zukünftig noch viel stärker zusammendenken. Das Verbändebündnis „Wirtschaft macht Wohnen“ setzt sich deshalb intensiv für das Mitarbeiterwohnen ein – und bietet mit einer neuen Studie neben zahlreichen anschaulichen Praxisbeispielen einen Leitfaden, wie Unternehmen, das Modell des Mitarbeiterwohnens effektiv als Instrument aktiver Personalpolitik nutzen können.    

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  • neue empirica-Analyse belegt hohe Kosten, Streitanfälligkeit und Intransparenz des oft gelobten "Wiener Modells"
  • Bodenpolitik der Stadt Wien als Vorbild für Deutschland
  • BID-Vorsitzender Axel Gedaschko, Mieterbund-Geschäftsführer Ulrich Ropertz und empirica-Vorstand Prof. Harald Simons diskutierten Vor- und Nachteile des Modells

Berlin, 29.01.2020 – Das oft geradezu euphorisch beschriebene "Wiener Modell" ist für den deutschen Wohnungsmarkt kein geeignetes Vorbild. Wie eine von der BID beauftragte wohnungspolitische Analyse des Instituts empirica eindrucksvoll belegt, haben oberflächliche Vergleiche angeblicher Durchschnittsmieten und oft zitierte Einzelbeispiele von paradiesischen Mietzuständen bislang ein häufig verzerrtes Bild der Wiener Wohnwirklichkeit erzeugt.

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Berlin – Der Berliner Senat hat heute im Abgeordnetenhaus den Gesetzesentwurf zum Mietendeckel endgültig verabschiedet. Danach werden die Mieten in Berlin zunächst eingefroren und neun Monate nach Inkrafttreten sogar auf Grundlage des Mietspiegels von 2013 abgesenkt. Das „Gesetz zur Neuregelung gesetzlicher Vorschriften zur Mietenbegrenzung“ wird ein hartes Verbotsgesetz. Vermietern, die sich nicht daran halten, droht ein Bußgeld von bis zu einer halben Million Euro. Das Gesetz betrifft rund 1,5 Millionen Mietwohnungen, die vor 2014 gebaut worden sind.

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Berlin – Klimaschutz zählt schon lange zu den vordringlichsten Themen für die Wohnungswirtschaft. Um bis 2050 einen klimaneutralen Gebäudebestand zu erreichen, trafen sich die 24 Gründungsunternehmen der Initiative Wohnen.2050 am 28. Januar 2020 zur Vereinsgründung in Berlin. Initiiert wurde der bundesweite Zusammenschluss von der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt.

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Berlin – Das Bundeskabinett hat sich im vergangenen Herbst im Rahmen des Klimaschutzprogramms 2030 auf einen verstärkten Ausbau Erneuerbarer Energien und eine Abschaffung des 52-Gigawatt-Solardachdeckels im Erneuerbare-Energien-Gesetz verständigt. Trotz erheblicher Dringlichkeit und entgegen der erfolgten Beschlussfassung wurde dieses Vorhaben 2019 leider nicht mehr gesetzlich umgesetzt.

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  • Bau- und Wohnungswirtschaft sowie Vermieter fordern Gehör beim Berliner Senat und der Regierungskoalition im Berliner Abgeordnetenhaus

Berlin, 09.12.2019. Anlässlich der Kundgebung eines breiten Bündnisses der Berliner Bau- und Wohnungswirtschaft, der Kleinvermieter und sonst Betroffener, äußert sich Klaus-Dieter Müller, Präsident der Fachgemeinschaft Bau: „Trotz intensiver Aufklärungsarbeit über die Auswirkungen des Mietendeckels wurden die Interessen der kleinen und mittelständischen Bau-, Immobilien- und Wohnungswirtschaft, der Architekten, Bauingenieure, Planer und Vermieter nicht hinreichend berücksichtigt.“ Aus diesem Grund organisiert das Bündnis am 9. Dezember eine Sternfahrt und eine Kundgebung in Berlin.

Angesichts der in Aussicht gestellten Investitionsrückgänge werden Arbeitsplätze im Bau- und Ausbauhandwerk wegfallen. Das sind keine Schreckensszenarien, sondern ist leider vereinzelt bereits Realität. Kleine und mittlere Betriebe werden die bevorstehende Durststrecke nicht kompensieren können. Insolvenzen und Entlassungen werden die Folge sein.

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  • ehemaliger Präsident des Bundesverfassungsgerichts bestätigt materielle Verfassungswidrigkeit eines Landesgesetzes zur Mietenbegrenzung

Berlin – Ein per Landesgesetz eingeführter Mietendeckel wäre auch materiell verfassungswidrig. Das ergibt der zweite Teil eines Rechtsgutachtens des ehemaligen Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts Prof. Dr. Hans-Jürgen Papier im Auftrag des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen. Damit bestätigt nach dem Staatsrechtler Ulrich Battis, den Juristen vom wissenschaftlichen Dienst des Deutschen Bundestages sowie des Bundesinnenministeriums ein weiterer renommierter Verfassungsrechtler die Unvereinbarkeit eines Landesmietendeckels mit dem Grundgesetz. 

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Berlin – In diesem Jahr feiert der gemeinnützige Verein der Wohnungswirtschaft DESWOS Deutsche Entwicklungshilfe für soziales Wohnungs- und Siedlungswesen e.V. seinen 50. Geburtstag. Als zentraler Auftrag der DESWOS gilt bis heute: Menschenwürdigen Wohnraum schaffen und die wirtschaftliche Existenz Not leidender Menschen sichern. Am Tag der Wohnungswirtschaft wurde die DESWOS mit hohen Spenden unterstützt.

Insgesamt wurden  am Tag der Wohnungswirtschaft 2019 des Spitzenverbandes GdW über 100.000 Euro für die Entwicklungszusammenarbeit gespendet. Als langjähriger Unterstützer spendete Vodafone Kabel Deutschland GmbH auch in diesem Jahr 20.000 Euro für Hilfsprojekte der brancheneigenen Entwicklungshilfeorganisation DESWOS e.V. 65.000 Euro an Spenden gingen vom Siedlungswerk Baden ein und weitere 5.000 Euro von der Bosch Thermotechnik GmbH – Buderus. Die PŸUR Tele Columbus AG spendete 2.000 Euro, die Ritterwald Unternehmensberatung GmbH 1.000 Euro, die Gemeinnützige Bau- und Siedlungsgesellschaft mbH (GBS) Saarlouis 8.470 Euro und der Verband der saarländischen Wohnungs- und Immobilienwirtschaft 1.000 Euro. Im Laufe der Abendveranstaltung kamen weitere 10.000 Euro an Spenden hinzu, wovon 6.000 Euro durch eine Tombola zustande kamen und weitere 4.000 Euro durch eine spontane Spende der meravis Wohnungsbau- und Immobilien GmbH & Co.KG.

Unterstützt werden mit den Spenden in diesem Jahr unter anderem die drei Jubiläumsprojekte der DESWOS in Afrika, Asien oder Lateinamerika. In Ecuador werden die Spenden für die Dorfentwicklung von drei Gemeinden im Kanton Guano und in Indien für ein Siedlungsprojekt für die Narikuravars verwendet. In Malawi werden mit den Spenden der Bau von Trockentoiletten gefördert und Aufklärungsveranstaltungen zu Hygiene finanziert.

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  • Alarmsignal für die Zukunft des bezahlbaren Wohnens
  • Überregulierungen werfen ihre Schatten voraus

Berlin – "Die Zeichen stehen auf noch mehr Wohnungsmangel statt endlich mehr Wohnungsbau in Deutschlands Ballungsregionen. Statt den Wohnungsbau und die Baugenehmigungen wirksam anzukurbeln, wurden in den ersten drei Quartalen 2019 weniger Wohnungen genehmigt als im Vorjahr. Der Sinkflug bei den Baugenehmigungen ist ein deutliches Alarmsignal für die Zukunft des bezahlbaren Wohnens, denn von den jährlich notwendigen neuen Wohnungen in Deutschland bleiben wir meilenweit entfernt", erklärte Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW, zu den heute veröffentlichten Baugenehmigungszahlen des Statistischen Bundesamtes.

Von Januar bis September 2019 wurde in Deutschland der Bau von 257.900 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren dies 1,9 Prozent weniger Baugenehmigungen als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser ist geringfügig um 0,5 Prozent gestiegen. Die Zahl der Baugenehmigungen für Zweifamilienhäuser sank um 1,5 Prozent, die für Mehrfamilienhäuser um 3,4 Prozent.

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Pressekontakt

Andreas Schichel

Andreas Schichel

Pressesprecher

Tel.: 030 82403-150

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